تويتر السفارة

برج التحرير

 

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Der Turm der Befreiung ist der fünfthöchste Tele-Turm in der Welt mit einer Höhe von 372 m. Er wurde 1996 mitten in der Stadt Kuwait offiziell eröffnet.

Der Turm hat einen Saal für Dienstleistungen für das Publikum rund um die Uhr. Der Turm hat zwei Bauwerke: das Untere in einer Höhe von 150 m, welches eine prächtige sich drehende Gaststätte und eine Aussichtsterrasse beherbergt, und das obere Bauwerk in einer Höhe von 170 m, das aus sechs Etagen besteht und in dem sich technische Büros für alle Kommunikations-dienstleistungen befinden. Er hat ferner ein Bauwerk zum Empfang von Überprüfern neben einem Saal für hohe Besucher und einen Keller zum Parken von 230 Autos.

Telefon: +965 - 2443898

الرياضة

 

Sport in KuwaitDie Kuwaiter lieben Sport, wobei Fußball zu den beliebtesten Sportarten gehört. Fußball wird, wie andere Sportarten auch, im ganzen Land sowohl professionell als auch im Freizeitbereich gespielt. Zu den wichtigsten Fußballvereinen gehören die Klubs Al-Qadisia, Kuwait, Yarmouk und Khazma. Die kuwaitische Fußballnationalmannschaft hat neunmal die Golfmeisterschaft gewonnen. Daneben stellt Kuwait Nationalmannschaften im Handball, Basketball, Schwimmsport und in anderen Sportarten.

Wassersport ist in Kuwait ebenfalls verbreitet. Viele Kuwaiter verbringen ihre Wochenenden in den warmen Monaten am Strand, entweder in einem der privaten oder öffentlichen Strandclubs oder in privaten Hütten und Strandhäusern. Während dieser Strandtage gehen die Leute gewöhnlich verschieden Wassersportarten oder anderen Freizeitaktivitäten nach, zum Beispiel Schwimmen, Wasserski oder Angeln. Darüber hinaus lieben es Kuwaiter und Ausländer aller Altersklassen, mit Booten verschiedenster Größe die Küste abzufahren.

Golf

Kuwait hat außerdem begonnen, einen Teil der Wüste zu begrünen. Gegenwärtig wird direkt an der sechsten Ringstraße, in der Nähe des Jagdklubs und des Reitklubs, ein professioneller, für Meisterschaften ausgelegter 18-Loch-Golfplatz angelegt. Der Golfplatz wird Teil eines neuen Vergnügungsviertels sein, in dem es unter anderem ein Strandressort, einen Themenpark, ein Fitnessstudio und verschiedene Sportgeschäfte geben wird.

Der Emir des Staates Kuwait hat im Jahr 1977 außerdem einen Sportverein für Menschen mit Behinderung ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Behinderte in die Gesellschaft zu integrieren, indem man ihnen die Möglichkeit gibt, an sportlichen, kulturellen und anderen Aktivitäten teilzuhaben. Menschen jeder Nationalität, egal ob Männer oder Frauen, dürfen mit jeder beliebigen Behinderung dem Verein beitreten.

Zu den angebotenen Sportarten gehören unter anderem Leichtathletik, Schwimmen, Rollstuhlbasketball und Fechten.

الأكلات الكويتية

 

Grosse MoscheeDie kuwaitischen Speisen spiegeln die Geschichte des Landes wieder, seiner Stämme und Zugewanderten, seiner Wüsten- und Meerestradition, und stellen eine einzigartige Melange beduinischer, persischer, indischer und mediterraner Einflüsse dar.

Die Gerichte einer Mahlzeit werden in einem einzigen großen Topf über einem Holzkohlefeuer gekocht. Fleisch und Fisch, Gemüse und Gewürze werden zuerst am Topfboden angebraten, danach wird Reis oder Weizen und Wasser dazugegeben, woraufhin der Topf zugedeckt wird und sein Inhalt für eine Weile vor sich hin köchelt. Diese Art des Kochens wird in kuwaitischen Haushalten auch heute noch angewandt, um Fleischeintöpfe, Garnelengerichte und einige Gemüsevariationen zuzubereiten.

Andere Gerichte werden ebenfalls in einem Topf gekocht, wobei die einzelnen Zutaten zunächst separat gebraten oder gekocht werden. Verschiedene bei den Kuwaitern beliebte Fisch- und Fleischgerichte werden auf diese Weise zubereitet.

Um den anspruchsvollen einheimischen Gaumen zufrieden zu stellen, müssen herzhafte Gerichte gut gewürzt werden, wobei das Zusammenmischen der Gewürze eine hochkomplizierte Kunst ist. Daher findet man wohl kaum zwei Chefköche, die bei der Frage nach der exakten Zusammenmischung von Kardamom, Zimt, Nelken, Koriander, Kreuzkümmel, Ingwer, Muskat, Schwarzpfeffer und Paprika in der gängigsten Gewürzmischung „Baharat“ übereinstimmen.

Die ethnische Vielfalt der Bewohner Kuwaits führt dazu, dass man in den Supermärkten des Landes eine große Auswahl an arabischen, westlichen, indischen und fernöstlichen Lebensmitteln findet.

Daneben bieten Geschäfte des gehobenen Niveaus Spezialitäten der Haute Cuisine aus Europa und dem Libanon an. Kleinere Lebensmittelgeschäfte bieten die restlichen Zutaten an, die man für die Zubereitung der traditionellen Gerichte Arabiens, der Levante, Pakistans, Irans, Indiens, Sri Lankas, Koreas, der Philippinen und Thailands benötigt, alles Denkbare von wohlriechendem Reis bis zu frischem Fisch. Diese sagenhafte Auswahl kommt an den privaten Esstischen Kuwaits und in den Restaurants sichtbar zu Geltung. Wahrlich, Kuwait ist ein Paradies für Feinschmecker.

Die Kuwaiter haben einen weitgefächerten Geschmack für Fischgerichte und Meeresfrüchte entwickelt. Darüber hinaus standen sie für Jahrhunderte in Kontakt mit ausländischen Reisenden und Händlern, die neue Speisen und Gewürze einführten. Somit haben sie sich an verschiedenartige anspruchsvolle Geschmacksrichtungen gewöhnt, die der multikulturellen Umgebung entsprechen.

Seitdem sich Restaurants bei kuwaitischen Familien einer wachsenden Beliebtheit erfreuen, findet man in diesem Land mit Leichtigkeit zahlreiche international ausgerichtete Gasthäuser, besonders in Kuwait Stadt und Salmiya, wo man amerikanische, arabische, iranische, chinesische, indische, italienische, französische, griechische, mexikanische, spanische und thailändische Restaurants sowie Restaurants für Pizza- und Fastfoodgerichte findet.

نمط الحياة

 

Grosse MoscheeDer Lebensstil der kuwaitischen Gesellschaft ist nur im Kontext des Islams, der arabischen Tradition und lokaler Bräuche zu verstehen. Modernisierungsprozesse sind insbesondere bei der Art des Wohnens, in der Berufswelt, im Kleidungsstil und im Handwerk anzutreffen, während andere Lebensbereiche dem Wandel der Zeit widerstanden haben.

Die Veränderungen, die aus der Entdeckung des Erdöls und der damit einsetzenden Modernisierung resultieren, haben in keiner Weise die eigenständige Identität der Bewohner Kuwaits angetastet. Nach wie vor dreht sich alles um die Familie und besonders die gemeinsamen Mahlzeiten haben einen hohen Stellenwert.

Religion

Kuwait ist – als Teil der arabischen Welt – ein islamisches Land mit einer facettenreichen muslimischen Bevölkerung. Daneben gibt es jedoch auch verschiede christliche Kirchen, katholische und evangelische, deren großen und aktiven Gemeinden frei und ohne Beschränkungen Gottesdienst feiern.

Diwaniya

Kuwait zeichnet sich durch eine vielfältige Kultur mit zahlreichen Bräuchen und Traditionen aus. Dies spiegelt sich in den Diwaniya-Versammlungen, den Traditionen der Beduinen, der Webkunst und anderen Künsten wieder.

Die Kuwaiter hegen eine ausgiebige Liebe zur Kunst, egal ob Literatur, Theater und Musik, oder Tanz, Film und zeitgenössische Kunst. Beispielsweise fördern der Nationale Rat für Kultur, Kunst und Literatur (NCCAL), das Studio für Freie Kunst und die Kuwaitische Gesellschaft der Bildenden Künstler die bildenden Künste.

Viele Bereiche der kuwaitischen Gesellschaft haben sich im Lauf der Zeit kaum verändert, zum Beispiel das traditionelle kuwaitische Essen, der Sport und das Leben in der Familie. Andere Bereiche wie die Mode haben sich verändert, während die Freizeitaktivitäten der Menschen sich von Generation zu Generation wandeln. Aber trotz allen Wandels ist es nach wie vor möglich, eine eigenständige nationale Identität Kuwaits ausfindig zu machen.

Die Familie bildet das Fundament der kuwaitischen Gesellschaft, wobei die Familien in der Regel sehr groß sind und viele verschiedene Familien durch gemeinsame Vorfahren und Eheschließungen miteinander verbunden sind. Somit entsteht eine große Gemeinschaft in der jeder jeden kennt und in der es kaum Unterscheidendes gibt.

Für die Männer bildet die Diwaniya-Versammlung einen gemeinsamen, in der Geschichte Kuwaits fest verankerten Brauch. Die Bezeichnung „Diwaniya“ geht auf das Wort „Diwan“ zurück, der Regierungssitz des Emirs, wo dieser in früheren Zeiten mit seinen Untertanen zusammentraf und sich ihre Probleme und Anliegen anhörte und mit Mitgliedern der Gesellschaft Beratungen abhielt. Die Diwaniya-Versammlungen sind ein Gradmesser der öffentlichen Meinung; eine einzigartige Institution, die es während der gesamten geschichtlichen Entwicklung Kuwaits gab.

Die meisten Männer in Kuwait gehören einer Diwaniya an oder haben ihre eigene Diwaniya. Ein separater Raum im Haus oder ein Zelt außerhalb des Hauses ist speziell für die nächtlichen Treffen mit Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn vorgesehen, während der man Themen aus Politik und Wirtschaft diskutiert, Tee trinkt oder einfach nur gemeinsam die Zeit miteinander verbringt.

Die Frauen treffen sich ebenfalls, um ihre Zeit gemeinsam zu verbringen, besonders bei großen Hochzeitsfeiern, die eine wichtige Tradition sind. Bei diesen Feiern treffen sich Männer und Frauen separat, wobei der Damenempfang gewöhnlich bis zum Morgen dauert. Dieses nächtliche Feiern der Eheschließung zwischen zwei Menschen und der damit einhergehenden Verbindung zweier Familien zeigt die Bedeutung der Familie in der kuwaitischen Gesellschaft. Mittlerweile nimmt auch die Zahl reiner Frauen-Diwaniyas sowie gemischter Diwaniyas zu.

Kleidung

Die vielen Bekleidungsgeschäfte mit ausländischen Marken, egal ob für legere Kleidung oder Designer-Mode, haben zweifelsohne die Kleidungsgewohnheiten der kuwaitischen Gesellschaft verändert. Männer und Frauen tragen heutzutage häufig westliche Mode.

Bei Männern, jung wie alt, ist es jedoch nach wie vor üblich, die Dishdasha, ein langärmliges Gewand zu tragen, das bis zu den Knöcheln reicht und eine lockere, darunter getragene Hose bedeckt.

Im Sommer tragen Männer gewöhnlich weiße Baumwoll-Dishdashas, im Winter dunklere Exemplare aus Wolle. Auch für den Kopf gibt es eine traditionelle und weiterhin übliche Bedeckung. Zunächst wird die Gahfiya aufgesetzt, eine kleine, runde, gestrickte Kopfbedeckung. Danach kommt die Khitra, ein großes Tuch, entweder weiß, oder – dann in kleinerer Ausführung – rot-weiß kariert (schwarz-weiß karierte Khitras sieht man in Kuwait kaum), welches diagonal gefaltet und dann auf der Gahfiya positioniert wird.

Die meisten Frauen in Kuwait tragen den Hijab (Kopftuch) und Abayas, die in den allermeisten Fällen schwarzen Mäntel, die bis auf den Boden reichen. Hijab und Abaya werden in der Öffentlichkeit und in der Anwesenheit von Männern, die nicht zur Familie gehören, getragen.

التراث

 

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Die Beduinen sind nach wie vor bekannt für ihre Gastfreundschaft, ihren Stolz, ihr Ehrgefühl, ihren Mut und ihre Geduld. In der Vergangenheit erforderte die prekäre Lebenssituation der permanenten Wanderschaft diese Charakterzüge, um die Kamele, Schafe und Ziegen gut zu hüten, die weitverzweigten Familien zu schützen und die Loyalitäten anderer Stämme zu sichern.

Die Beduinenfrauen webten die schwarzen Zelte, in denen sie alle lebten. Diese länglichen und niedrigen Zelte wurden aus geflochtenem Ziegenhaar oder Schafwolle oder einer Mischung aus Beidem hergestellt. Der Viehbestand war eine mobile Quelle für frisches Fleisch. Neben dem Viehbestand und Milchprodukten stellten die von den Frauen gewebten Wollutensilien, bekannt als „Sadu“-Waren, eine weitere wichtige Einkommensquelle dar.

Die Modernisierung Kuwaits führte zu einem Wandel des Lebensstils der Beduinen in der Wüste. Mit einer erstaunlichen Anpassungsfähigkeit nutzten sie die Vorteile, die sich aus den neuen Möglichkeiten ergaben, insbesondere die Möglichkeiten, die aus dem neuen erdölbasierten Wohlstand resultierten, sodass sie sich in festen Behausungen niederließen. Jahr um Jahr wurden die schwarzen Zelte weniger und die Stammesführer setzten nun auf die von der Regierung finanzierte Ausbildung und Berufsbildung.

Al-Sadu

Die Weiterverarbeitung von Wolle ist das älteste Handwerk der Beduinen in Kuwait. Der Webprozess ist bekannt als „Al-Sadu“, eine Bezeichnung, die ebenso für die speziellen Webstühle der Beduinen verwendet wird. Die Webkunst der Beduinen, blickt auf eine lange Geschichte im Nahen Osten zurück. Sie wird besonders von den Beduinenfrauen gepflegt, die in der Vergangenheit die Wohnzelte und das dazu passende Interieur, Teppiche und Kissen herstellten. Sie stellten auch Herrenmäntel, Satteltaschen oder andere für das Leben der Beduinen wichtige Utensilien her, wobei dieses Handwerk ein hohes Maß an Fingerfertigkeit erforderte. Die Gestaltung der Erzeugnisse spiegelt die großen Entbehrungen wieder, die die natürlichen Bedingungen in der Wüste mit sich bringen, zeugt aber gleichzeitig von einer Ausrichtung auf die wesentlichen Prinzipien der islamischen Kultur.

Perlentauchen

Das Perlentauchen war in der Vergangenheit nicht nur eine Säule des Handels und eine Quelle für den Eigenbedarf der Kuwaitis, sondern stellte ein eigenes soziales System dar, das einen reichen Schatz an Traditionen hinterlassen hat, die auch für die heutige Generation noch Bedeutung haben.

Die allgemeine Bezeichnung für die Perlenfischerei ist „Ghaus“ (Arabisch für „Tauchen“) und alle Personen, die damit in Verbindung stehen werden „Ghawawis“ genannt. Die Methoden der Seeperlmuschelernte haben sich in Kuwait über Jahrhunderte hinweg nicht verändert, sodass sich viele Legenden rund um diese Tätigkeit gebildet haben.

Heutzutage wird diese Tradition unter Federführung S.H. des Emirs bewahrt. Jedes Jahr zur Perlensaison, im Juni, lernt die kuwaitische Jugend dieses Erbe während des Perlentauchfestivals neu kennen und hält somit einen Teil der Geschichte des Landes lebendig.

Schiffsbau

Kuwait blickt auf eine große Meerestradition zurück, zu der vor allem der Schiffsbau zählt. Die Schiffsbauer in Kuwait haben sich in der Geschichte vor allem auf die Dhau, ein großes Holzschiff spezialisiert. Selbst im Zeitalter der Supertanker, bleibt die Herstellung von Dhaus eine wohlbehütete Form des Schiffbaus, wegen der nachlassenden Bedeutung ist dieses Gewerbe aber nur noch in der Gegend rund um die Bucht von Doha anzutreffen.

Auch heute noch werden die gleichen einfachen Materialen und Werkzeuge verwendet, die über Jahrhunderte hinweg zum Einsatz kamen. Das für die Herstellung der Außenwand, des Kiels und des Masts verwendete Teakholz wurde früher aus Indien importiert, die Seile wurden aus Sansibar bezogen, während das Segeltuch vor Ort aus Stoffen gefertigt wurde, die aus Indien, Pakistan und Bahrain eingeführt wurden.

Kaffeehäuser

Eine allgemeine Regel der Gastfreundschaft besagt, Gästen und Besuchern arabischen Kaffee anzubieten. Dem „Qahwa Arabia“, dem arabischen Kaffee, geht meistens der Genuss von kleinen Bechern mit starkem und süßem Tee voraus, wobei das Servieren des Kaffees signalisieren kann, dass ein Treffen oder ein Geschäft zum Abschluss gelangt. Diesen sozialen Code trifft man sowohl bei gesellschaftlichen Treffen in kuwaitischen Privathäusern als auch auf einer Geschäftskonferenz in einem Ministerium an.

Kaffeehäuser sind mit Holzbänken ausgestattet, die mit bunten Kissen bedeckt sind, auf denen es sich die Teilnehmer der Kaffeerunde gemütlich machen können. Die Bänke sind in der Regel an den Enden zusammen gestellt und bilden ein Viereck. Männer kommen meistens mit dem gleichen Ziel, Fernsehen, Unterhalten oder Rauchen, sowohl Zigaretten als auch Wasserpfeife, die weithin als „Hubbly-Bubbly“ bekannt ist.

Das Handwerk

Vor der Entdeckung des Erdölreichtums verdienten sich viele Kuwaiter trotz großer Schwierigkeiten und eines allgemeinen Ressourcenmangels als Handwerker ihren Lebensunterhalt. Zu den wichtigsten Handwerksarten, denen Kuwaiter über Generationen hinweg nachgegangen sind, gehören die Webkunst, das Baumwollkardieren, „Al-Sadu“, die Schmiedekunst, insbesondere das Goldschmieden, die Perlenherstellung und die Schneiderei.

Kuwaitische Schneider waren zum Beispiel in der gesamten Region für die Qualität und Schönheit ihrer „Beshts“ bekannt, Zeremoniengewänder, die zu wichtigen Anlässen über der Dishdasha, dem traditionellen Männergewand, getragen wurde. Das Handwerk ist in vielen Vierteln in Kuwait Stadt anzutreffen, aber besonders im Viertel Mubarakia (dem alten Souk).

Musik

Die kuwaitische Musik spiegelt das vielfältige kulturelle Erbe des Landes wieder. Kuwaitische Handelsleute brachten von ihren Reisen musikalische Traditionen aus Ostafrika und Indien mit, während ausländische Händler ebenfalls ihre musikalischen Einflüsse hinterließen, die in eine reiche und klangvolle kuwaitische Musik münden.

Tanz

Traditioneller Tanz ist ein wichtiger Programmpunkt sämtlicher Feierlichkeiten. Der Ardah-Tanz wird von Männern zu Festen, besonders während Hochzeitsfeiern dargeboten. Dabei tragen die Tänzer Schwerter, während sie zu Trommelrhythmen der Volksmusik tanzen. Die Tänze Samiri, Fraisah, Al-Zifan, Khamari und Tanboura werden von Frauen zu familiären oder anderen sozialen Zusammenkünften aufgeführt.